Bereits im Vorjahr hatte das ecdn den 31. Oktober zum Aktionstag gegen finanzielle Ausgrenzung erklärt. "Dieses Jahr werden wir den europäischen Regierungschefs, der EU-Kommission und den Mitgliedern des Europäischen Parlaments einen Brief senden, um sie daran zu erinnern, dass es in vielen Ländern noch stets an Schuldenregulierungsverfahren, Schuldenberatungseinrichtungen und Maßnahmen für eine verantwortliche Kreditvergabe und Zugang zu Basis-Bankdienstleistungen fehlt und dass ein koordiniertes Vorgehen auf EU-Ebene notwendig ist, um diese Probleme zu lösen", so Grohs. Die im Brief enthaltene Liste an Empfehlungen zur Bekämpfung finanzieller Ausgrenzung umfasst die Einführung und Verbesserung von Schuldenregulierungsverfahren und Schuldenberatungseinrichtungen, den garantierten Zugang zu adäquaten Finanzdienstleistungen, einem Recht auf ein Girokonto, Richtlinien für verantwortliche Kreditvergabe sowie Investitionen in finanzielle Allgemeinbildung, in die Verbesserung der Datenerhebung zu Überschuldung und in einen kontinuierlichen strukturierten Dialog aller Akteure.
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