Import Nachrichten

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16.01.2006
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Stiftung Warentest untersucht Kreditangebote:Stiftung Warentest testete Kreditangebote der Citibank, Norisbank, CC-Bank und anderen Unternehmen. Das Ergebnis: "Den Niedrigszins aus der Werbung gibts bei vielen Instituten nur bei 1 A Bonität. Und auch das ist nur Theorie. Eine Stichprobe von FINANZtest mit sechs Testkunden zeigt: Praktisch bekommen selbst Kunden mit regelmäßigem Einkommen und festem Arbeitsplatz meist teure Angebote - obwohl sie die monatlichen Raten locker verkraften könnten. Hinzu kommt: Bei über der Hälfte der Angebote ist der Abschluss des Kredits mit einer Restschuldversicherung gekoppelt. Dann wirds noch teurer." Bericht Stiftung Warentest

16.01.2006
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Update für CAWIN 7.2:Für Besitzer der CAWIN-Version 7.2 (nicht CAWIN 7.1 oder vorher) gibt es ein kostenloses Update (Version 7.2.009) zum Download auf der Homepage vom IFF. Darin wurden unter anderem Verbesserungen bei dem Basisstatistikmodul vorgenommen. Download CAWIN-Homepage

16.01.2006
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Aktionswoche Schuldnerberatung 2006:Wie in den vergangenen Jahren möchte die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung derVerbände (AG SBV) auch in diesem Jahr eine bundesweite Aktionswoche derSchuldnerberatung durchführen. Wegen der Fußballweltmeisterschaft findet dieAktionswoche erst nach den Sommerferien vom 18. bis 22. September 2006 statt.In diesem Jahr soll sich die diesjährige Aktionswoche mit den Verkaufspraktiken der Wirtschafts- und Bankenverbände beschäftigen und dabei die Gläubigermitverantwortung in den Blick nehmen. Zur Vorbereitung werden ganz aktuell gesucht (bis Mitte Februar):Materialien über Inkassounternehmen, die nur über (teure) Hotlines zu erreichensind. Es werden auch dokumentierte Fälle gesucht die auf den bekannten Ketten:Gläubiger -->Inkasso-->Rechtsanwalt-->Inkasso basieren. Weitere Informationen der AGSBV (PDF-Format)

16.01.2006
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Urteil OLG Oldenburg - Werbung für Schuldnerberatung als Verstoß gegen das UWG:Ein Unternehmen, welches nicht als geeignete Stelle i.S.d. $ 305 InsO anerkannt ist und keine Erlaubnis nach dem RBerG besitzt verstößt auch gegen das UWG, wenn es für seine Tätigkeit als Schulden- und Insolvenzberatung wirbt. OLG Oldenburg Urteil vom 08.09.2005 ? 1 U 28/05

16.01.2006
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Urteil AG Celle - Zulässigkeit von Maßnahmen eines Inkassounternehmens (?schwarze Männer?):Setzt ein Inkassounternehmen ?schwarze Männer? ein, so stellt dies ggf. eine Nötigung ($ 240 StGB) und auch eine Bedrohung ($ 241 StGB) dar wenn der Eindruck erweckt wird, dass das staatliche Gewalt- und Vollstreckungsmonopol missachtet wird. Durch die Befragung von Nachbarn liegt ein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht vor, welcher einen Schadenersatzanspruch nach $ 823 Abs. 1 und 2 BGB nach sich zieht. Besitzt das Inkassounternehmen keine Erlaubnis nach dem RBerG, handelt es ordnungswidrig (Art.1 $ 8 RBerG); gleiches gilt auch für den beauftragenden Gläubiger. AG Celle, Urteil vom 29.06.2005 ? 16 C 1309/05 (9a):

16.01.2006
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Beschluss LG Dresden - InsO-Antrag, wenn Forderungsbeträge niedriger als zu erwartende Verfahrenskosten:Das Rechtsschutzbedürfnis für einen Insolvenzantrag besteht auch dann, wenn die Gesamtforderungshöhe niedriger ist, als die zu erwartenden Verfahrenskosten. LG Dresden, Beschluss vom 11.10.2005 ? 5 T 518/05:

17.01.2006
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Interviewpartner für Menschen mit Kreditvermittlungs-Erfahrungen gesucht:Das Seminar für Sozialpolitik der Uni Köln untersucht derzeit risikobehaftete Konsumentenkredite mit dem Focus auf Kreditvermittlungsbetrug. Dazu sucht das Seminar für eine Befragung Menschen, die schlechte Erfahrungen mit solchen Krediten gemacht haben. haben. Diese Personen sollten sich schon in einer überschuldeten Situation befinden. Wir benötigen mind. 15 Personen, die sich auf ein Interview zu ihren Erfahrungen einlassen möchten.Gerne sind wir dazu bereit entweder in die örtlichen Schuldnerberatungszentren zu kommen oder zu den Personen direkt, aber eine Befragungen ist genauso in unseren Räumen der Universität möglich. Interessenten können direkt mit Kontakt aufnehmen mit Dr. Clarissa Kurscheid: kurscheid@wiso.uni-koeln.de

18.01.2006
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Faltblätter zur Schuldner- und Insolvenzberatung neu überarbeitet:Ab sofort ist die Neuauflage der 20 überarbeiteten Faltblätter wieder verfügbar. Gemeinsam mit der Schuldnerhilfe Köln e.V. und dem Verein Schuldnerhilfe Essen hat das Diakonische Werk Dortmund die Texte auf den aktuellen Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung und in ein neues Layout gebracht. Erstmalig werden die Texte auch in der türkischen Sprache angeboten. Weitere Infos und Bestelladresse

18.01.2006
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Einladung zur 1. FinKom-Info-Börse des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:am 10. März 2006 findet in der KATHOLISCHEN AKADEMIE BERLIN die erste FinKom-Info-Börse in Berlin statt. Ziel des Präventionsnetzwerks Finanzkompetenz ist es, die vielfachgeforderte Finanzkompetenz und deren Rahmenbedingungen durch gesellschaftspolitischeEinflussnahme zu verbessern. Am erstmals ausges
chriebenen Wettbewerb zur 1. FinKom-Info-Börse haben sich insgesamt 36 Projekte beteiligt, die sich an der Veranstaltung vorstellen werden. Die ersten drei Projekte werden am Schluss der Tagung besonders ausgezeichnet. Einladung zur 1. FinKom-Info in Berlin (PDF-Format)

24.01.2006
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Nächste Praxisforenrunde 2006:Nach unseren Sonderpraxisforen "CAWIN vor Ort" Ende Januar sind jetzt die Termine für die nächste große Praxisforenrunde im März bekannt. Koblenz: 06. März 2006, Trier: wird noch geklärt, Mainz: 14. März 2006. Eine detaillierte Einladung erfolgt im Februar per Mail. Online-Anmeldeforumular Praxisforen

24.01.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 1/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

24.01.2006
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Unterrichtshilfe Finanzkompetenz - Bitte um Mithilfe:Die Unterrichtshilfe wurde im Rahmen des vom BMFSFJ finanzierten Projektes ?Vermeidung von Überschuldung ? Netzwerk Schuldenprävention? als pädagogisches Gesamtkonzept einer Arbeitshilfe für den Schulunterricht zur Schuldenprävention für die Sekundarstufen I und II entwickelt. Marius Stark vom SKM Köln bitte alle Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater, eine kritische Analyse der bestehenden Unterrichthilfe vornehmen. Aus den Ergebnisseen dieser Fragebogenaktion und eines Workshops am 6. Februar 2006 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (bei Interesse an einer Teilnahme am Workshop bitte kurzfristig melden) sollen konkrete Verbesserungs- und Veränderungsvorschläge und ggfs. neue Module entwickelt werden. Weitere Informationen und Fragebogen zur Einschätzung der Unterrichtshilfe (Word-Format)

24.01.2006
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Einladung zum Kongress "Verantwortliche Kreditvergabe" am 17./18. Februar 2006 in Hamburg:Der zweite Kongress im Rahmen der Internationalen Koalition für Verantwortung im Kredit in Deutschland wendet sich an Kredit-, Schulden-und Kundenberater und will die praktischen Probleme einer produktiven Kreditvergabe diskutieren.Er soll ein Forum sein für Diskussion und Austausch unter Beratern und dadurch die zentrale Konferenz am 28. und 29. April 2006 im Albert Hall Komplex in Brüssel aus deutscher Sicht ebenso vorbereiten wie die erste Berliner Konferenz des vzbv. Homepage Verantwortliche Kreditvergabe Einladung und Programm PDF-Format Anmeldeformular IFF

25.01.2006
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Eintrag im SFZ-Diskussionsforum:Kann man einen Antrag auf ein Regelinsolvenzverfahren stellen, wenn ein Ermittlungsverfahren wegen Anfangsverdachts der Insolvenzverschleppung, Untreue, $$ 64 Abs. 1, 84 Abs. 1 GmbHG, 266 STGB anhängig ist. Was meinen die Kollegen?--> zum Eintrag

02.02.2006
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Datenschutz und Datensicherheit in der Schuldnerberatung:Das SFZ hat 13 goldene Regeln für den sensiblen Umgang mit Daten erstellt. Die Regeln sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schuldnerberatungsstellen für das Thema Datenschutz und Datensicherheit informieren, sensibilisieren und auf mögliche Gefahren hinweisen. Datenschutz und Datensicherheit im Internet

06.02.2006
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"Schuldenreport 2006" erschienen:Der vom Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Deutschen Caritas Verband und dem Diakonischen Werk der EKD herausgegebene "Schuldenreport 2006" kann ab sofort beim Berliner Wissenschafts-Verlag ; Axel-Springer-Str. 54b, 10117 Berlin, bwv@bwv-verlag.de) oder über den Buchhandel zum Preis von 29,00 EUR bestellt werden (ISBN: 3-8305-1109-4).Der Schuldenreport stellt die Entwicklung der privaten Ver- und Überschuldung dar und geht den Ursachen nach. Er gibt eine Übersicht über Rechtsprechung, Gesetzeslage und sonstige Aktivitäten zur Überwindung und Vermeidung von Überschuldung. Er zieht Vergleiche mit der Situation in anderen Ländern. Damit ist er das zentrale Nachschlagewerk für Politik, Medien, Wissenschaft und für die Praktiker in der Schuldner- und Insolvenzberatung. Darin veröffentlicht sind auch zwei Beiträge von den SFZ-Mitarbeitern Werner Sanio und Volker Haug.

07.02.2006
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Dokumentation der 8. Fachtagung Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz 2005:Neben einigen Fotos von der Veranstaltung können Sie den Vortrag von Prof. Dr. Harald Ansen Schuldnerberatung zwischen Beratungsverständnis und Realität und Prof. Dr. Claus Reis Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement - Anspruch und Wirklichkeit der 8. Jahresfachtagung Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz abrufen. Fachtagung 2005

07.02.2006
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Beschluss LG Landau i.d.Pf.: Keine Beratungshilfe für anerkannte StellenEiner anerkannten Stelle für die Beratung in Verbraucherinsolvenzverfahren steht kein Anspruch auf Vergütung nach dem BerHG. LG Landau i.d.Pf., Beschluss vom 8. 8. 2005 - 3 T 105/05

08.02.2006
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Vortrag "Verbraucherbildung am Beispiel der finanzieller Bildung":Andrea Braun und Werner Sanio vom Schuldnerfachberatungszentrum haben am 01.10.2005 auf der Bundestagung des deutschen Evangelischen Frauenbundes in Scheinfurt einen Vortrag über finanzielle Verbraucherbildung gehalten. Darin werden unter anderem die Entwicklung der Verschuldung bei Jugendlichen und deren Auswirkungen beschrieben. Im zweiten Teil wird das Projekt "Finanziell fit" vorgestellt. Vortrag Finanzielle Verbraucherbildung (PDF-Format)

14.02.2006
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GEZ-Befreiung für Personen mit niedrigem Einkommen:Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass Antragsteller, die nicht die im Gebührenstaatsvertrag genannten Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung beziehen, von den Rundfunkgebühren zu befreien sind, wenn ihr Einkommen in vergleichbarer Höhe liegt. Sie gelten als Härtefall im Sinne des $ 6 Abs. 3 des Staatsvertrags (VG Berlin, VG 27 A 229.05, 25.01.2006; zit. nach und Näheres zum Urteil unter Tacheles Sozialhilfe).Inhaltlich bestätigt das Gericht damit Vorwürfe, nach denen die Gebühreneinzugszentrale falsch über die Gebührenbefreiung informiert und einer großen Zahl von Berechtigten die Befreiung zu Unrecht verweigert. Dem Verwaltungsgericht Köln liegt ein Antrag vor, sich mit den Falschinformationen zu beschäftigen.Betroffene, die geltend machen, durch unzutreffende GEZ-Informationen von einer Antragstellung abgehalten worden zu sein, können einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stellen und bereits gezahlte Gebühren für Zeiträume nach dem 01.04.2005, in denen die Befreiungsvoraussetzungen vorlagen, zurückfordern (resultiert aus $ 25 und $ 32 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz).

14.02.2006
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Beschluss LG München I: Auskunft zu den Stundungsvoraussetzungen:: Über die in $ 4 a InsO geforderten Angaben hinaus darf das Gericht keine Auskünfte zu Gläubigern, Forderungen etc. fordern. Das Gericht ist gehindert die Verfahrenskostenstundung zu verweigern, wenn der Antragsteller entsprechende Nachfragen nicht beantwortet. LG München I, Beschluss vom 06.09.2005 ? 14 T 15939/05

21.02.2006
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VSE Essen - Finanzführerschein für junge Menschen:Der FinanzFührerschein bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den Themen Konsum und Schulden auseinander zu setzen und Schuldenfallen im Alltag kennen zu lernen. Die Prüfung ist der "echten" Führerscheinprüfung nachempfunden. Auf Anfrage wird ein richtiger "Finanzführerschein" ausgestellt. Erstellt von der VSE Essen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Essen und unterstützt von der Aktion Mensch. Finanzführerschein für junge Menschen

21.02.2006
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Regierung plant Girokonto-Gesetz:Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will das Recht eines jeden Verbrauchers auf ein Konto notfalls per Gesetz durchsetzen. "Ein Konto ist schließlich die Voraussetzung für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben", sagte die Ministerin. Zugleich betonte Zypries, daß es ihr lieber wäre, das Problem ohne Gesetz zu lösen. Die Banken müßten sich dann aber an ihre Selbstverpflichtung halten. Die Kreditbranche wehrt sich gegen einen möglichen Zwang zu einem Konto für jedermann. Nach Ansicht des Zentralen Kreditausschusses (ZKA), in dem die Spitzenverbände der Branche zusammengeschlossen sind, hat sich die seit zehn Jahren bestehende Selbstverpflichtung der Branche bewährt, jedem Kunden ein Konto auf Guthabenbasis anzubieten. Für eine gesetzliche Verpflichtung bestehe kein Anlaß, so der ZKA. Bericht auf N-TV.de

21.02.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 2/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 2/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

22.02.2006
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Urteil OLG Nürnberg - Nutzung eines Wohnhauses durch den Insolvenzschuldner und Angehörige:Nutzt ein Insolvenzschuldner während des Verfahrens ein ihm gehöriges Haus, so hat er hierfür eine Nutzungsentschädigung zu zahlen. Bewohnen mit dem Schuldner auch Angehörige das Haus, so haben diese die Nutzungsentschädigung nur dann zu zahlen, wenn dies vereinbart ist oder wenn der Ehegatte eine Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Insolvenzschuldner hat. OLG Nürnberg, Urteil vom 24.
06.2005 ? 5 U 215/05

22.02.2006
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Einladung zur Praxisforenrunde 1/2006:Das SFZ lädt herzlich zu den nächsten Praxisforen ein. Am Vormittag ist Prof. Dr. Eva Böhler von der Universität Mainz zu Gast. Sie berichtet von der Studie ?Armut, Schulden und Gesundheit?. Ergänzt wird sie von Werner Sanio, der Aktuelles aus der Überschuldungsforschung (Neue Ergebnisse zur Entstehung und Auswirkungen von Überschuldungen, Schufa-Schuldenkompass 2005 und Schuldenreport 2006) referiert. Daneben ist wie gewohnt reichlich Platz für Fragen aus der Praxis aus juristischer und pädagogisch-methodische Perspektive. Online-Anmeldeforumular Praxisforen

22.02.2006
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EU: Unbestrittene Forderungen können leichter geltend gemacht werden: Der europäische Rat der Justizminister hat heute den Vorschlag für eine Verordnung zur Einführung eines Europäischen Mahnverfahrens in den Mitgliedstaaten beschlossen. Es reicht nicht, allein den Warenverkehr im europäischen Binnenmarkt zu vereinfachen. Künftig gibt das Europäische Mahnverfahren allen Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen in der Europäischen Union die Möglichkeit, grenzüberschreitende Geldforderungen innerhalb der gesamten Union zügig durchzusetzen. Auch Zahlungsansprüche, die aus grenzüberschreitenden Geschäften entstehen, müssen möglichst einfach durchsetzbar sein. Schnell, effektiv und kostengünstig ? dafür sorgt die neue Verordnung?, sagte Bundesjustizministerin Zypries. ?Dieses neue Instrument schließt eine Regelungslücke im grenzüberschreitenden Verkehr. Aber eben auch nur dort: Für Deutschland gilt, was gut ist, muss nicht verändert werden. Deshalb haben wir uns in Brüssel erfolgreich dafür eingesetzt, dass das neue Verfahren verpflichtend nur für grenzüberschreitende Forderungen wird und es für die Durchsetzung von Zahlungsansprüchen innerhalb Deutschlands bei unserem bewährten, sehr effizienten Mahnverfahren bleiben kann?, unterstrich Zypries.

22.02.2006
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Stiftung Warentest: Böses Spiel der Banken:Hohe Zinsen, teure Versicherungen, unerwünschte Schufaabfragen. Bei vielen Banken verkommt die Kreditvergabe nach Untersuchungen von Stiftung Warentest bei 19 Bankenzum Glückspiel für Kunden. Viele Berater legen die Konditionen für einen Konsuà‚­menà‚­tenà‚­kredit willkürlich fest und versuchen ihren Kunden teure Verà‚­sià‚­cheà‚­rungen anzudrehen. So werden aus beworbenen 7 Prozent Kreditzinsen schnell 17. Hinzu kommt: Einige Kreditberater missachten das Bankgeheimnis und informieren sich bei der Schufa über ihre Kunden - und zwar ohne deren Einwilligung. FINANZtest sagt, welche Banken Kreditnehmer seriös beraten und günstige Kredite bieten. Weitere Informationen bei Stiftung-Warentest

23.02.2006
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Sechs Prozent der Jugendlichen sind verschuldet:Laut der Studie ?Jugend und Geld 2005? haben mehr als 380 000 Jugendliche im letzten Jahr einen Teil ihrer Ausgaben auf Pump finanziert ? das sind etwa sechs Prozent der Zehn- bis 17-Jährigen. Im Schnitt waren sie mit 72 Euro in den Miesen, die Hälfte hatte aber weniger als zehn Euro Schulden. Weniger als ein halbes Prozent häufte Verbindlichkeiten von mehr als 100 Euro an. Die Kreditauskunftsstelle Schufa hat die Untersuchung in Auftrag gegeben, mitbezahlt haben sie die Verbände der Telekommunikations- und Mobilfunkbranche, Bitkom und VATM. Sie bemühten sich, das Negativimage des Mobiltelefons als Schuldentreiber zu widerlegen. Ein Ergebnis der Studie daher: Handykosten seien ?nicht eine ,der? Verschuldungsfallen?. Zwar besitzen 70 Prozent der Jugendlichen ein Handy und sie investieren dafür bis zu ein Drittel ihres Geldes, doch Schulden machen sie laut Umfrage für Fastfood, Kleidung, ?Weggehen? und Computerprogramme. Erst dann folge das Mobiltelefon. Dennoch bleibe das Handy ein "Risikofaktor", sagte vzvb-Finanzexpertin Helga Springeneer. Sie kritisierte, dass von der Studie nur erfasst würde, wie viel Geld von den Kindern selbst für Mobilfunk ausgegeben würde. "Interessant wäre zu wissen, welcher Betrag von Eltern zugeschossen wird", sagte Springeneer. Eltern und Kindern riet sie, spezielle Jugendangebote der Mobilfunkanbieter zu prüfen, mit denen die Ausgaben gedeckelt werden. Zeitungsbericht der TAZ

24.02.2006
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Stadt Mainz verspricht Schuldnerberatungstermin innerhalb von sieben Wochen:Die Stadtverwaltung Mainz hat entsprechende Leistungsverträge mit dem Job-Center für Arbeitsmarktintegration, der Spaz gGmbH sowie dem Caritasverband Mainz unterschrieben. "Wartezeiten von bis zu sechs Monaten auf einen Termin bei der Schuldnerberatung gehören jetzt endlich der Vergangenheit an" zitiert die Mainzer Allgemeine Zeitung den Mainzer Sozialdezernent Michael Ebling, "Empfänger von Arbeitslosengeld II, bei denen die Verschuldung ein Hemmnis zu Vermittlung in den Arbeitsmarkt darstelle, hätten nun leichteren Zugang zur Schuldnerberatung."

28.02.2006
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"Bank und Jugend im Dialog" - Auftakt einer bundesweiten Aktion:Unterstützt von der Schufa startete unter dem Motto "Train the trainer" erstmalig ein zweitägiger Workshop mit dem Ziel, bundesweit jungen Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln. Ein Novum dabei ist, dass sich sowohl Vertreter aus der Finanzbranche als auch Schuldnerberater gemeinsam engagieren. Aus zwölf Bundesländern saßen rund 25 Vertreter aus Banken, Sparkassen und Schuldnerberatungen am "runden Tisch", um von den Erfahrungen der vier Referenten des Projektes "Bank und Jugend im Dialog" zu profitieren. In drei parallel rotierenden Modulen vermittelte das professionelle Team mit Nathalie Schmaling, Moderatorin, Erhard Beckers, Sprecher des Arbeitskreises Schuldnerberatung Krefeld (AKSB), Helmut Peters, Projektleiter und Prof. Dr. Gerhard Raab, wissenschaftliche Begleitung, den Teilnehmern Grundlagen und Praxis des Projekts. Pressemitteilung Arbeitskreis Schuldnerberatung Krefeld

01.03.2006
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Hinweis zu den nächsten Praxisforen:Die Vorbereitungen für unsere nächste Praxisforenrunde laufen auf Hochtouren. Die Veranstaltungen in Mainz und Koblenz beginnen wie immer um 09.30 Uhr, die Veranstaltung in Trier eine halbe Stunde später um 10.00 Uhr. Alle TeilnehmerInnen möchten wir auch noch auf die Möglichkeit aufmerksam machen, Fragen aus der Praxis bereits im Vorfeld an das SFZ zu senden. Alle vorher eingesendeten Praxisfälle können besser vom SFZ vorbereitet werden und werden an den Foren bevorzugt besprochen Einladung, Anmeldung und Tagesplanung zu den Praxisforen

02.03.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 3/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 3/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

02.03.2006
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Diplomarbeit 'Mediation in der Schuldnerberatung':Schuldnerberater Martin Strohschein von der Jugend- und Drogenberatungsstelle Worms hat sich im Rahmen seines berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang 'Mediation' in seiner Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 mit der Verwendung mediativer Elemente im Arbeitsfeld der Schuldnerberatung auseinandergesetzt. Diplomarbeit Mediation und Schuldnerberatung (PDF-Format)

08.03.2006
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Tagungsdokumentation 'Improving financial literacy':Die Dachorganisation der österreichischen Schuldnerberatung ASB Schuldnerberatung hat im Juni 2005 eine internationale Konferenz zur Überschuldungssituation in Europa durchgeführt. Unter anderem wurden Erfahrungen der einzelnen Länder ausgetauscht und Best-practise-Modelle vorgestellt. Werner Sanio berichtete über das Präventionsprojekt "Finanziell-fit" aus Rheinland-Pfalz englischsprachige Tagungsdokumentation (PDF-Format)

08.03.2006
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Infos-Rechtsprechung 2005:Thomas Seethaler vom Infodienst-Schuldnerberatung hat die wichtigsten Urteile aus 2005 zur Verbraucherinsolvenz zusammengestellt. Inso-Rechtsprechung 2005

09.03.2006
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Inkassotag 2006:Das SFZ lädt herzlich zum 1. Inkassotag 2006 ein. Dieser wird zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen (BDIU) am 05.04.2006 ausgerichtet. Die Veranstaltung soll Gelegenheit zum Austausch zwischen verschiedenen Inkassounternehmen und der Schuldnerberatung bieten. Der Inkassotag findet im Dekanatssaal des Fachbereichs Recht und Wirtschaft statt; das Gebäude ist auf dem abrufbaren Campusplan mit ?G? bezeichnet. Anmeldungen bitte baldmöglichst an das SFZ. Einladung zum Inkassotag PDF-Format Wegbeschreibung zur Uni Mainz

15.03.2006
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Wieder Anstieg der Verbraucherinsolvenzverfahren im Jahr 2005:Während sich bei den Unternehmensinsolvenzen eine Entspannung abzeichnet, nimmt die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern unvermindert zu: 2005 haben 68 898 Personen eine Verbraucherinsolvenz beantragt, das sind 40,3% mehr als im Vorjahr. Ebenfalls zugenommen haben die Insolvenzen von Personen, die früher einer selbstständigen Tätigkeit nachgegangen sind, und zwar um 6,4% auf 24 737. Für diesen Personenkreis gilt wie für die Verbraucher die Möglichkeit der Restschuldbefreiung und der Stundung der Verfahrenskosten. Einschließlich der 2 630 Nachlassinsolvenzen sowie der 3 446 Insolvenzen von Personen, die als Gesellschafter größerer Unternehmen betroffen waren, lag die Gesamtzahl der Insolvenzen im Jahr 2005 bei 136 554 (+ 15,5%). Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts

15.03.2006
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Kleine Anfrage an die Bundesregierung zur Situation der Schuldnerberatung:Die Bundestagsfraktion "Die Linke" haben aufgrund der Ergebnisse des Schuldenreports 2006 eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt: 1. Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus dem an sie gerichteten Auf- ruf der Verbände zur Bildung einer Task-force zur Koordination der auf verschiedene Ministerien verteilten Zuständigkeiten und zur Erarbeitung einer Agenda gegen Überschuldung? 2. Wie würdigt die Bundesregierung Erfahrungen anderer europäischer Staaten, in denen Kreditinstitute an der Finanzierung der öffentlichen Schuldnerberatung beteiligt werden? 3. Plant auch die Bundesregierung, die Kreditinstitute an der Finanzierung der Schuldnerberatung zu beteiligen? 4. Sieht die Bundesregierung aufgrund der schlechten finanziellen Ausstattung der öffentlichen Schuldnerberatung Bedarf an einer stärkeren Beteiligung des Bundes an deren Finanzierung?5. Welche Initiativen plant die Bundesregierung zur Vereinfachung der Ver braucherinsolvenzverfahren? Bundesdrucksache "Kleine Anfrage vom 28.02.2006 (PDF-Format)

15.03.2006
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Kredit-Scoring verstößt häufig gegen Datenschutzrecht:Das Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Chancen und Risiken des Kredit-Scoring für Verbraucher untersuchen lassen. Beauftragt war das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Der stellvertretender Leiter Bizer kommt zu dem Schluss: "Scoring-Systeme schematisieren und diskriminieren in aller Regel. Die Reduktion des Verbrauchers auf eine Nummer lässt außer Acht, dass die bloße statistische Ähnlichkeit mit einer anderen Person keinen tauglichen Hinweis auf seine zukünftige Zahlungsfähigkeit geben kann." In aller Regel seien es unvorhersehbare individuelle Lebensumstände wie Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Krankheit, die die wirtschaftliche Situation der Verbraucher beeinträchtigen, aber nicht das "Schema F eines Rechenprogramms", so Bizer. In der Praxis verstoße das Scoring häufig gegen das Datenschutzrecht, so das ULD in seiner Studie: Die Verbraucher würden nicht ausreichend über die Bedeutung des Scoring und seine Zusammensetzung informiert, die einschlägigen Rechtsgrundlagen werden nicht beachtet und Kreditanträge werden allein auf Grund eines negativen Scoring-Wertes automatisiert abgelehnt, ohne dass eine individuelle Prüfung erfolgt, kritisieren die Datenschützer. Studie des ULD Kredit-Scoring (PDF-Format)

15.03.2006
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Opposition fordert Girokonto für Jedermann:Die Bundestagsfraktion von "Bündnis90/Die Grünen" hat die Bundesregierung aufgefordert, "umgehend einen Gesetzentwurf für ein Verbraucherrecht auf ein Girokonto auf Guthabenbasis vorzulegen". Antrag Bündnis 90 - Recht auf Girokonto PDF-Format Die Fraktion "Die LINKEN" hat bereits einen Gesetzesentwurf zur Änderungen des Gesetzes über das Kreditwesen vorgelegt, in dem für die Kreditinstitute verpflichtet werden sollen, jedem Bürger ohne Girokonto die Führung eines Guthabenkontos zu gewähren. Gesetzesentwurf Gesetz über das Kreditwesen (PDF-Format)

16.03.2006
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Jahresfachtagung der BAG-Schuldnerberatungam 10./11. Mai 2006:Die BAG-SB stellt mit dem Tagungstitel "Vitalisierung in der Schuldnerberatung" die Frage, wie gesund die Schuldnerberatung dank Hartz IV und andauerendem Kürzungsdruck derzeit ist. Daneben gibt es auch Grund zur Freude: Die BAG-Schuldnerberatung feiert Ihr 20-Jähriges Bestehen. Die Tagung findet am 10./11. Mai 2006 in Berlin statt. Programmhinweise und Anmeldeformular auf der Homepage der BAG-SB

20.03.2006
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Bundesjustizministerium legt Gesetzesentwurf zur Änderung der Veraucherinsolvenz vorIm Mittelpunkt des Gesetzesentwurfs steht weiterhin das "Verjährungsmodell" für Schuldner, die die Verfahrenskosten für ein Verbraucherinsolvenzverfahren nicht aus eigenen Mitteln aufbringen können -das sog. "Entschuldungsverfahren". Einzige Neuheit ist eine Regelung, die die "Einstellung oder Unterbrechung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen", die grundsätzlich während der achtjährigen Verjährungszeit möglich sein sollen, vorsieht. Hier werden fünf Alternativen zur Diskussion gestellt (siehe Seite 10 des Entwurfs).Für Schuldner, die die Verfahrenskosten aufbringen können, wird es weiterhin ein Verbraucherinsolvenzverfahren geben. Wichtigste Änderungen sind, dass das Verfahren nach 2 bzw. 4 Jahren beendet wird, wenn bis dahin 40% bzw. 20% der Forderungen befriedigt sind. Allerdings werden die Versagungsgründe nach $ 290 InsO ausgeweitet und deren Geltendmachung wesentlich erleichtert. Weiterhin sind "pflichtwidrig" entstandene Unterhaltsschulden zukünftig von der Restschudbefreiung nicht umfaßt.Der Gesetzesentwurf liegt nun den Mitgliedern der "Bund-Länder-Arbeitsgruppe Insolvenzreform" der Justizministerkonferenz zur Stellungnahme bis Ende April vor und soll bei deren nächsten Sitzung im Mai verabschiedet werden. Auf der nächsten Sitzung der Justizministerkonferenz Mitte Juni in Erlangen soll er dann endgültig abgesegnet werden und anschließend in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden.Der Gesetzesentwurf steht beim Forum-Schuldnerberatung als Download zur Verfügung Entwurf eines Gesetzes zur Entschuldung völlig mittelloser Personen und zur Änderung des Verbraucherinsolvenzverfahrens" des Bundesjustizministeriums (PDF-Format)

22.03.2006
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Synopse zum neuen Entwurf der Insolvenzordnung:Insolvenzrechtspfleger am Amtsgericht Krefeld Uwe Mäusezahl hat einen übersichtlichen Vergleich zwischen der bisherigen Insolvenzordnung und dem Entwurf des BMJ vom 03. März 2006, der den Mitgliedern der Bund-Länder-Arbeitsgruppe übersandt worden ist, erstellt. Synopse auf der Homepage www.inso-rechtspfleger.de

22.03.2006
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Rheinland-Pfalz bei der Zunahme von Unternehmes-Insolvenzen Spitzenreiter in Deutschland:Nach Angaben der IHK Koblenz hat in keinem anderen Bundesland die Zahl der Unternehmensinsolvenzen so stark zugenommen wie in Rheinland-Pfalz. 2005 haben 1659 Firmen in Rheinland-Pfalz vor der Pleite gestanden, das ist eine Steigerung von 6,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 6 Prozent ab. Insolvenzbericht der IHK Koblenz (PDF-Format)

22.03.2006
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Südwestrundfunkt bittet die Schuldnerberatungsstellen um Mithilfe:Die seriöse Diskussionssendung NACHTCAFàƒ© sucht jemanden, der sich beruflich verändern wollte (z.B. vom Beamtenstatus in die Selbständigkeit), viel riskiert und investiert hat und letztlich doch der Traum zerplatzt ist. Das Geschäft ist insolvent, Geld und Geschäft
sind weg. Was waren die Gründe für den Misserfolg? Falls Sie jemanden wissen, auf den dieses Profil zutrifft und der zu dem noch bereit wäre, seine Geschichte im Fernsehen zu erzählen, würde ich mich freuen, wenn Sie sich bei uns melden. Kontakt: SWR Redaktion NACHTCAFàƒ©, Julia Langner, Tel.: 0711-9293701 oder per Email: nachtcafe1@swr.de

24.03.2006
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Praxisforen im Herbst - Termine vormerken: Unsere nächsen Praxisforentermine stehen schon fest. Am 04. September in Koblenz, am 06. September in Trier und am 11. September in Mainz. Online-Anmeldung zu den Praxisforen

28.03.2006
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Berufsbegleitender Masterstudiengang "Beratung und Vertretung im Sozialen Recht":Die Fachhochschule Köln startet im September 2006 zum zweiten Mal den zweijährigen berufsbegleitenden Masterstudiengang "Beratung und Vertretung im Sozialen Recht". Das Studium qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für Arbeitsbereiche, in denen besondere Kenntnisse des Sozialen Rechts und Methodenkompetenz in der Beratung, Vermittlung, Mediation und Interessenvertretung erforderlich sind. Das betrifft vor allem beratungsintensive Praxisbereiche der Sozialen Arbeit wie die Geltendmachung von Sozialleistungen, die gesetzliche Vertretung wie Einzelvormundschaft und (Verfahrens-) Pflegschaft und Betreuung, außerdem Schuldnerberatung und Insolvenzbegleitung sowie Ausländerberatung und Streitschlichtung. Der Masterstudiengang wird mit einem "Master of Arts" (M.A.) abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs "Beratung und Vertretung im Sozialen Recht" eröffnet die Möglichkeit zur Promotion und den Zugang zum Höheren Dienst. Für den Masterstudiengang werden keine über die allgemeinen Studiengebühren hinausgehende Kosten erhoben. Weitere Inforamtionen auf der Homepage des IDW

28.03.2006
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Leitfaden für die Musterbrief-Funktion in CAWIN 7:Mit der integrierten Musterbrief-Funktion in CAWIN können viele Daten, die in CAWIN erfasst und berechnet werden, automatisch in Briefe an mehrere Gläubiger, Schuldner oder andere Beteiligte übernommen werden. Für die Arbeit mit den Musterbriefen hat das Schuldnerfachberatungszentrum Mainz in Zusammenarbeit mit dem IFF Hamburg die vier häufigsten Aufgaben herausgesucht und diesen Leitfaden mit ausführlichen Anleitungsschritten erstellt. Leitfaden für die Musterbrief-Funktion in CAWIN 7

28.03.2006
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Update für CAWIN 7.2::Für Besitzer der CAWIN-Version 7.2 (nicht CAWIN 7.1 oder vorher) gibt es ein kostenloses Update (Version 7.2.013 - Stand 09.03.2006) zum Download auf der Homepage vom IFF. Darin wurden unter anderem Verbesserungen bei dem Basisstatistikmodul vorgenommen. Download CAWIN 7.2.013 auf der Homepage vom IFF

29.03.2006
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Anfechtung im Verbraucherinsolvenzverfahren:Die Anfechtung nach den $$ 129 bis 147 InsO zählt zu den wenig beachteten Themen im Verbraucherinsolvenzverfahren. Gleichwohl ist sie anwendbar, wie ein Blick in $ 313 Abs. 2 InsO verdeutlicht. Der Beitrag zeigt abstrakt und anhand von Beispielsfällen, in welchen Konstellationen die Anfechtung zur Mehrung der Masse beitragen kann. Anfechtung im Verbraucherinsolvenzverfahren (geschlossener Bereich)

06.04.2006
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Wie wird die Schuldner- und Insolvenzberatung in den einzelnen Bundesländern gefördert?Das Sozialministerium von Baden-Württemberg hat wieder eine Übersicht über die Förderung der Schuldnerberatung durch die Länder herausgegeben. Neben Zahlen über die finanzielle Förderung finden sich dort auch zahlreiche andere Informationen, z.B. über die Ergebnisse der Insolvenzberatungen. Förderungsübersicht auf der Homepage vom Forum-Schuldnerberatung.de

10.04.2006
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Bund-Länder-Arbeitsgruppe ?Verbesserung der Zahlungsmoral? entwickelt Vorschläge:Der Bundestag hat sich am 6. April in erster Lesung mit dem Forderungssicherungsgesetz beschäftigt. Mit Hilfe dieses Gesetzes sollen Handwerker und andere Gläubiger ? beispielsweise von Schmerzensgeld- oder Schadensersatzansprüchen ? schneller an ihr Geld kommen. ?Gerade kleine und mittelständische Betriebe geraten häufig in finanzielle Schwierigkeiten, wenn ihre Schuldner nicht pünktlich zahlen. Mit Hilfe einer vorläufigen Zahlungsanordnung soll es künftig möglich sein, berechtigte Forderungen schneller einzutreiben ? ohne auf das Ende eines langwierigen Prozesses warten zu müssen. Die Voraussetzungen für eine solche Anordnung haben wir allerdings so gestaltet, dass auch die berechtigten Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher gewahrt bleiben?, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Pressemitteilung Bundesjustizministerium

10.04.2006
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Schiedsstelle und Hotline für Schuldnerberatungsstellen beim BDIU:Im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) sind ca. 500 der insgesamt etwa 750 in Deutschland tätigen Inkasso-Unternehmen organisiert. Auf dem 1. Inkassotag am 05. April an der Universität Mainz hat Präsidiumsmitglied Frau Hönings-Orilland auf die Homepage des BDIU hingewiesen. Dort findetn sich eine Liste aller Mitgliedsunternehmen, die Hotline-Nummer für Schuldnerberatungsstellen, sowie Informationen über die BDIU-Schiedsstelle unter dem Ombudsmann Pete
r Lüttringhaus. Homepage des BDIU e.V.

25.04.2006
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Leistungsvereinbarung Schuldnerberatung ? ARGEn:Das Schuldnerfachberatungszentrum plant im Rahmen seiner wissenschaftlichen Aufgabenstellung eine Datenbank mit ausgewählten Leistungsvereinbarungen zwischen den rheinland-pfälzischen Schuldnerberatungsstellen und den ARGEn zu erstellen. Die hieraus entnommenen Ergebnisse sollen zur Unterstützung Arbeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen dienen. Das Schuldnerfachberatungszentrum möchten daher die rheinland-pfälzischen ARGEn um die Überlassung der Leistungsvereinbarungen mit den örtlichen Schuldnerberatungsstellen bitten. In einem ersten Schritt ersucht das Schuldnerfachberatungszentrum die Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater darum, die Adressdaten ?Ihrer? ARGE im geschlossenen Bereich der Homepage zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. In einem zweiten Schritt werden dann ausgewählte ARGEn angeschrieben. Übersicht ARGEn Rheinland-Pfalz

26.04.2006
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Schuldnerberatung über das Internet:SFZ-Mitarbeiter Volker Haug hat einen Aufsatz über die kommunikativen Kennzeichen einer Schuldnerberatung über das Internet verfasst. Die Abhandlung arbeitet anhand von Theorien aus der Kommunikationsforschung die Unterschiede zwischen Online- und Offlinekommunikation heraus und fragt, ob es nicht gerade die kommunikativen Begrenzungen des Internets sind, die eine Online-Beratung für viele Ratsuchende attraktiv macht. Weiter wird für eine differenzierte Betrachtung der kommunikativen Eigenschaften von Online-Beratungen geworben, um damit auf die Chancen einer Erweiterung der bisherigen Beratungspraxis um eine 'lautlose Schuldnerberatung' aufmerksam zu machen. Aufsatz 'Die lautlose Schuldnerberatung' (PDF-Format)

01.05.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 4/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 4/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

02.05.2006
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1. Inkassotag Rheinland-Pfalz:Am 05. April 2006 veranstaltete das Schuldnerfachberatungszentrum zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen den 1. Inkassotag Rheinland-Pfalz 2006. Für alle Teilnehmer hat das Schuldnerfachberatungszentrum eine Tagungsdokumentation vorbereitet und auf dieser Homepage zum Abruf bereitgestellt. Dokumentation 1. Inkassotag Rheinland-Pfalz

03.05.2006
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Neuauflage Handy-Booklet - Kostenfreie Bestellmöglichkeit:Die überarbeitete 6. Auflage des Handybooklets kann ab sofort über Internet bestellt werden. Das Booklet wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziert und ist damit kostenfrei zu beziehen. Für die Neuauflage wurde das Booklet komplett überarbeitet und ist schon ab den Jahrgangsstufen 7/8 (Konsumverhalten/ Werbung) einsetzbar. Schwerpunktmäßig soll es der Aufklärungsarbeit an Schulen zum Thema Mobilfunk dienen. Um eine möglichst breite Streuung (bundesweit) zu ermöglichen, kann jede Institution zunächst ein Paket (250 Stück) des Booklets abfordern. Gedacht ist es für die Präventionsarbeit von gemeinnützige Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen, Verbraucherzentralen, Ämtern und Jugendeinrichtungen aber vor allem für den Einsatz an Schulen. Homepage Handy-Booklet

04.05.2006
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Änderungen im SGB II:Thomas Seethaler hat eine Zusammenstellung zu den Gesetzesänderungen im SGB II erstellt. Änderungen im SGB II zum 01.04. und zum 01.07.2006 auf der Homepage vom Infodienst-Schuldnerberatung

09.05.2006
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Stellungnahme Schuldnerfachberatungszentrum zur Änderung des Verbraucherinsolvenzverfahrens:Am 02.03.2006 hat das Bundesministerium der Justiz einen (Vor-)Entwurf zur Novellierung des Verbraucherentschuldungsrechts veröffentlicht, der am 30.03.2006 auf dem 3. Deutschen Insolvenzrechtstag in Berlin von Frau Ministerin Zypries vorgestellt wurde.Das Schuldnerfachberatungszentrum an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nimmt dies zum Anlass, zu diesem Vorhaben aus pädagogisch-methodischer, als auch aus juristischer Sicht Stellung zu nehmen. Stellungnahme SFZ zur Insolvenzreform (PDF-Format)

15.05.2006
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Neuer Konten- und Bargeldpfänà‚­dungsschutz für Kindergeld:Zur beabsichtigten Einführung eines besonderen Pfändungsschutzes für Kindergeld durch das Gesetz zur Anspruchsberechtigung von Ausà‚­ländern wegen Kindergeld, Erziehungsgeld und Unterhaltsvorschuss erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Dr. Barbara Hendricks: Das Kindergeld unterliegt schon heute einem besonderen Pfändungsà‚­schutz: Eine unmittelbare Pfändung des Anspruchs auf Kindergeld kann nur wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche eines Kindes erfolgen. Nunmehr soll der Schutz der Kindergeldbezieher erweitert werden: Auch wenn das Kindergeld bereits auf das Konto des Berechtigten bei einem Geldinstitut überwiesen wurde, soll es ihm trotz Pfändungsà‚­maßnahmen seiner Gläubiger zur Verfügung stehen
. Dazu soll eine Pfändungsschutzvorschrift eingeführt werden, die es ermöglicht, innerhalb von sieben Tagen seit der Gutschrift das Kinà‚­dergeld vom Konto abzuheben, selbst wenn ein Gläubiger durch eine Pfändung auf das Konto zugegriffen hat. Pressemitteilung Bundesfinanzministerium

16.05.2006
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Neue SFZ-Datenbank zur Versagung der Restschuldbefreiung:Auf der SFZ-Homepage wurde eine Zusammenstellung von Urteilen zum Thema ?Versagung der Restschuldbefreiung? integriert. Dazu wurde die SFZ-Datenbankstruktur entsprechend angepasst und eine spezielle Abfragemaske entwickelt. Die Datenbank umfasst eine Zusammenstellung von Gerichtsentscheidungen zu den Versagungs-gründen nach $$ 290 und 295 InsO, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird. Die Datenbank gliedert sich in die einzelnen Ziffern der genannten Vorschriften und gibt damit einen umfassenden Überblick über die Versagungsgründe und deren Auslegung durch die Gerichte. Zurzeit sind etwa 120 Leitsätze verzeichnet. Die Zusammenstellung kann unter www.rsb.sfz-mainz.de aufgerufen werden. Die Suche über alle Gerichtsurteile und Leitsätzen wurde ebenfalls überarbeitet.

17.05.2006
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Dipl. Betriebswirt sucht ab sofort neuen Wirkungskreis in der Insolvenz- und Schuldnerberatung: Wolfgang Diel arbeitet derzeit in der Insolvenz- und Schuldnerberatung der AWO-Kusel und ist dort umfassend im Bereich der Verbraucherinsolvenz tätig. Weitere Kompetenzen liegen im Umgang mit Cawin 7.2, Windows, Word und Excel vor. Aufgrund der auslaufenden Stellenbefristung bei der AWO Kusel sucht Herr Diel einen neue Stelle in der Insolvenz- und Schuldnerberatung. Interessierte Beratungsstellen können Herrn Diel über Telefon 06304/923697 oder über Mail wb-diel@t-online.de erreichen.

17.05.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 5/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 5/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

24.05.2006
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Schuldner- u. VerbraucherinsolvenzberaterIn für Vollzeitstelle in Berlin gesucht:Die Stelle ist vorläufig befristet und wird nach BAT IVb vergütet. Gesucht werden: SozPäd/JuristIn/BankbetriebswirtIn, gerne auch a.d. Bereich Forderungsmanagement. Bitte nur Kurzbewerbungen an: Arbeitskreis NEUE ARMUT, EWS e.V., Richardstr. 111, 12043 Berlin

21.06.2006
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Englisch für SchuldnerberaterInnen:In Kooperation mit der BAG SB plant das Institut für Weiterbildung an der FH Neubrandenburg eine Bildungsurlaubsveranstaltung: "Englisch für SchuldnerbearterInnen", um die Schlüsselqualifikation Sprache für den weiteren internationalen Austausch bei deutschen Kollegen zu optimieren. Weitere Informationen

09.07.2006
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Sozialleistungen werden verschleudert, weil Banken Selbstverpflichtung nicht umsetzen:In der Auseinandersetzung über das Recht auf ein Girokonto hat die Bundesregierung der Kreditwirtschaft ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt: Das Problem kontoloser Verbraucher bestehe unverändert weiter. Dies geht aus einem jetzt vom Bundeskabinett verabschiedeten Bericht zur Umsetzung der Selbstverpflichtung der Kreditwirtschaft hervor, berichtet der Bundesverband der Verbraucherzentrale. Die 1995 von den Spitzenverbänden der Banken abgegebene Erklärung "habe sich nicht bewährt, weil sie weder für den Zentralen Kreditausschuss noch für die einzelnen Kreditinstitute mit einer Rechtspflicht verbunden sei". Pressemitteilung VZBV

09.07.2006
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Creditreform: Zahl der Insolvenzverfahren auf Rekordhoch:Mit einer Zunahme von 40,9 Prozent auf 43 600 Fälle sind die Verbraucherinsolvenzverfahren dramatisch angestiegen, sagte das Vorstandsmitglied der Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform, Helmut Rödl, in Düsseldorf. Bis Ende 2006 rechnet er mit einem weiteren Anstieg der Verbraucherpleiten auf 140 000 Fälle. Eine Trendwende sei derzeit nicht absehbar. Auch im kommenden Jahr rechnet die Creditreform angesichts einer Zahl von 3,1 Millionen überschuldeten Haushalten mit einem weiteren Pleiteanstieg. Seit 1999 hätten knapp 243 000 Verbraucher eine so genannte Restschuldbefreiung beantragt. Dabei sprach Rödl von einem Stau bei den Schuldnerberatungsstellen. Diese böten zum Teil bereits Gruppentermine an, um der Flut der Überschuldeten Herr zu werden. Pressemitteilung Stuttgarter Nachrichten

10.07.2006
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Alle Materialien zur ASG-Studie online:Das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz führt mit Unterstützung des Schuldnerfachberatungszentrums eine sozialmedizinische Studie ?Armut, Schulden und Gesundheit? (ASG-Studie) durch. Auf unserer Homepage zur Studie können alle Beratungsstellen von Rheinland-Pfalz zahlreiche Unterlagen wie den Fragebogen, ein Informationsschreiben für die Schuldner sowie für die Beratungsstellen eine Studienanleitung und ein Info-Poster zu der ASG-Studie abrufen. Alle Unterlagen werden daneben den Schuldnerberatungsstellen als Papierversion in den nächsten Tag
en zusammen mit den Studienunterlagen per Post oder über Ihre Verbandsvertreter zugehen. Homepage zur ASG-Studie

10.07.2006
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Anwaltshonorare frei verhandelbar:Vom 1. Juli an sind die Gebühren für die juristische Erstberatung frei verhandelbar. So sieht es ein Paragraph des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes von 2004 vor, der dann in Kraft tritt. Verbraucher sollten sich auf Kostenabsprachen vorbereiten, wenn sie künftig den Gang zum Anwalt antreten. Verbraucherschützer halten die neue Regelung für sinnvoll. "Das senkt die Schwelle, sein Recht vertreten zu lassen", sagt Edda Castellàƒ³ von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Und der Anwalt muß jetzt eine klare Preisansage machen." In einem Rechtsstreit gilt für Verbraucher ohne Vereinbarung eine Obergrenze von 250 Euro plus Mehrwertsteuer für eine ausführliche Beratung oder die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens. Für ein erstes Beratungsgespräch sind die Kosten bei 190 Euro plus Mehrwertsteuer gedeckelt. Die Gebühren für die anderen Tätigkeiten des Anwalts wie etwa die Vertretung vor Gericht oder die Korrespondenz mit dem Gegner wird weiterhin vom Gesetz geregelt. Mandant und Anwalt können aber etwas anderes vereinbaren. Weitere Informationen auf der Website des Bundesjustizministeriums

10.07.2006
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Anzahl der Verbraucherinsolvenzverfahren in Rheinland-Pfalz steigt weiter:Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres insgesamt 1.412 Insolvenzen der sogenannten "übrigen Schuldner" (zu denen ehemals selbständig Tätige und Verbraucher gehören) beantragt. Ein Zuwachs von mehr als 24 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zwei Drittel dieser Fälle waren Verbraucherinsolvenzen. Die aus den Verbraucherinsolvenzen resultierenden voraussichtlichen Forderungen belaufen sich auf über 69 Millionen Euro, 12 Millionen Euro mehr als im ersten Quartal 2005. Mit 18,2 Verbraucherinsolvenzen je 10.000 Einwohner hatte die kreisfreie Stadt Pirmasens die höchste Insolvenzhäufigkeit, Neustadt an der Weinstraße mit 0,6 Fällen je 10.000 Einwohner die niedrigste. Unter den Landkreisen nahmen Kaiserslautern (4,0 Fälle) bzw. Bad Dürkheim (0,7) diese Positionen ein. Pressemitteilung des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz

17.07.2006
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Synopse zum neuen Entwurf der Insolvenzordnung:Insolvenzrechtspfleger am Amtsgericht Krefeld Uwe Mäusezahl hat seinen Vergleich zwischen der bisherigen Insolvenzordnung, dem Entwurf des BMJ vom 03. März 2006 mit den Änderungen des Regierungsentwurfs vom 20. Juni 20006 aktualisiert. Synopse auf der Homepage www.inso-rechtspfleger.de (PDF-Format)

25.09.2006
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Aktualisierter Leitfaden für Restarter:Der von der G.I.B. Landesberatungsgesellschaft erarbeitete Leitfaden für Restarter liegt nun auch als Broschüre vor. Der 28-seitige, erweiterte Leitfaden für Restarter "Die 2. Chance" erscheint in der G.I.B.-Reihe "Materialien zur Krisenberatung" und kann kostenlos online bestellt werden. Der Leitfaden soll aufmerksam machen auf Hürden, aber auch Möglichkeiten eines Restarts nach einer gescheiterten ersten Selbstständigkeit darstellen. Neben detaillierten Informationen zu den Schritten auf dem Weg zum Neustart enthält die Veröffentlichung auch einen umfangreichen Serviceteil mit Checklisten, Linkempfehlungen und Hinweisen, wo Restarter weiterführende Informationen kostenfrei erhalten können. Kostenloser Download bei der G.I.B NRW

18.07.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 7/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 7/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

24.07.2006
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Sachstand zur Insolvenzrechtsreform:Am 03.07.2006 veranstaltete die CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen ein Symposium "Die Insolvenzrechtsreform - Chancen und Risiken für die Schuldnerberatung und Politik in Niedersachsen" Wolfgang Schrankenmüller, Caritasverband Stuttgart und Mitglied im AK InsO der AGSBV, trug dabei den aktuellen Sachstand zur geplanten Reform der Verbraucherinsolvenz in einem umfangreichen Beitrag vor. Beitrag von Wolfgang Schrankenmüller zur Insoreform

25.09.2006
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Termin Jahresfachtagung Rheinland-Pfalz am 28.11.2006 Die 9. Jahresfachtagung der Schuldnerberatung Rheinland-Pfalz findet dieses Jahr am 28. November 2006 statt. Veranstaltungsort ist wieder das Schloss Waldthausen bei Mainz. Dokumentationen der bisherigen Jahresfachtagungen

26.07.2006
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Aktionswoche Schuldnerberatung 2006: "Der Kunde: Gestern König ... heute Bettelmann": Die diesjährige bundesweite Aktionswoche findet dieses Jahr vom 18. bis 22.September 2006 statt. Im Ständigen Ausschuss der AG SBV wurde angeregt, das möglichst an vielen Orten im Rahmen der Aktionswoche eine "Lange Nacht der Schuldnerberatung" durchgeführt werden sollte. Als gemeinsamer Termin wurde Donnerstag, 21.09.2006 vorgeschlagen. Damit die AG SBV bundesweit entsprechende Infos
weitergeben kann wo es zu einer solchen langen Nacht der Schuldnerberatung kommt, bittet der Sprecher, Marius Stark, ihm bis Anfang September eine entsprechende Rückmeldung zu geben. Die Arbeitsgruppe des Evangelischen Fachverbandes für Schuldnerberatung im Diakonischen Werk Rheinland hat Materialien erstellt. Für den Nutzer ist zu beachten das die Materialien nur mit Benutzernamen und Passwort einzusehen sind. Hier ist jeweils agsbv einzugeben. Internetauftritt zur Aktionswoche

07.08.2006
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Einladung zu den Praxisforen im September 2006:Das SFZ lädt die Schuldnerberatungsstellen von Rheinland-Pfalz herzlichst zur nächsten Praxisforenrunde im September ein. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltungsreihe liegt in der Auseinandersetzung mit dem Thema ?Qualitätsentwicklung in der Schuldnerberatung?. Angesichts auch im Jahr 2005 erneut gestiegener Fallzahlen, bei seit langem gleichbleibenden Personalkapazitäten in den Beratungsstellen, stellt sich unweigerlich die Frage, wie die Qualität der Arbeit gesichert und fortentwickelt werden kann. Das Thema ist aber auch wegen der ?Neuen Steuerung? in der öffentlichen Verwaltung von erheblicher Bedeutung für die praktische Arbeit in den Beratungsstellen. Es gilt die Leistungsstärken der Schuldnerberatung in den unterschiedlichsten Feldern (von der Sicherung des Wohnraums bis zur vollständigen Entschuldung, von der lebenspraktischen Begleitung und Betreuung bis zur spezalisierten Bearbeitung insolvenzrechtlicher Fragestellungen) herauszuarbeiten und somit eigenständige Qualitätsstandards zu entwickeln, um nicht von fachfremden Vorgaben überrascht zu werden. Als Referentin konnte das SFZ die Schuldnerberaterin Andrea Lambrich vom SKM Rhein-Sieg-Kreis gewinnen, die ganz aktuell aus den Praxiserfahrungen des Qualittäsmanagementprozesses in Ihrer Schuldnerberatungsstelle berichten kann. Daneben stellt Carsten Homann einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der anstehenden Inso-Reform vor. Nachmittags ist wie gewohnt reichlich Platz für Fragen aus der Praxis aus juristischer und pädagogisch-methodischer Perspektive. Bitte bis zum 25. August anmelden Anmeldung zu den Praxisforen. Wir bitten Sie, vorhandene Praxisfragen bereits im Vorfeld dem SFZ zu übersenden. Dies ermöglicht uns eine bessere Vorbereitung. Entsprechende Fragen werden gegenüber solchen, die erst in der Veranstaltung gestellt werden, bevorzugt beantwortet.

09.08.2006
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Kostenloses Update von CAWIN erhältlich:Neben einer Reihe von Verbesserungen, Behebungen kleinerer Fehler (u. a. Probleme bei der Anmeldung an case-sensitiven SQL Server-Instanzen) wird eine neue Version der Schnittstellen-Software CoreConnect unterstützt. Das SFZ empfiehlt, das Update von CAWIN zu installieren. Bitte beachten Sie die dortigen Installationshinweise. Download CAWIN Update 7.2.106 auf der Homepage vom IFF

21.08.2006
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Girokonto für Jedermann - wieder keine gesetzliche Lösung:Die Bundesregierung hat einen Bericht zur Umsetzung der Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses zum Girokonto für jedermann veröffentlicht. Darin betont die Regierung, dass immer noch keine zuverlässigen Daten über die Einhaltung der Selbstverpflichtung der Banken vorliegen und diese Daten zukünftig durch die Banken selbst zu erheben sind. Weiter wurden die Banken angehalten, das "Beschwerdemanagement" zu verbessern. Die Bundesregierungs sieht weiter Verbesserungsbedarf an der jetzigen Situation; sie stellt fest, "dass sich die Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses aus dem Jahr 1995 zum Girokonto für jedermann in der Praxis nicht in dem gewünschten Umfang bewährt hat.". Eine gesetzliche Lösung wird jedoch nicht als "ausschließliche Lösung" betrachtet, vielmehr soll die Kreditwirtschaft eine Selbstverpflichtung erarbeiten, die "diesen Namen verdient". Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung der Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses zum Girokonto für jedermann (PDF-Format)

21.08.2006
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Auskunftspflicht der Schuldnerberatung gegenüber den ARGEn:Der Datenschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westphalen, Herr Dr. Teubner, hat eine Stellungnahme zur Auskunftspflicht auf eine Anfrage der Landesarbeitsgemeinschaft NRW erstellt. Demnach sollte in Vereinbarungen zwischen den Trägern der Leistungen nach dem SGB II und Leistungserbringern eine Auskunftspflicht nur hinsichtlich der Umstände festgelegt werden, anhand derer sich die Einhaltung der in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten des Hilfebedürftigen überprüfen lässt. Hinsichtlich der vertraulichen Inhalte der Beratung sollte die Auskunftspflicht ausgeschlossen werden, für eine erweiterte Auskunftspflicht über Einzelheiten aus dem Beratungsgespräch besteht nach $61 SGB II nicht. Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten NRW auf der Homepage der LAG-Hessen (Word-Format)

23.08.2006
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Bundestag beschließt Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts:Damit soll das geltende Rechtsberatungsgesetz vollständig aufgehoben und durch das neue Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) abgelöst werden. Das Gesetz soll Mitte 2007 in Kraft treten. "Zukünftig sollen Rechtsdienstleistungen, die lediglich Nebenleistungen darstellen, für alle unternehmerisch tätigen Personen zulässig sein?, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Darüber hinaus soll künftig die unentgeltliche Rechtsberatung möglich sein. Gesetzesentwurf zum Rechtsdienstleistungsgesetz

28.08.2006
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Jugendstudie 2006 - Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur:Nach einer Studie im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Banken kann nur jeder Dritte junge Mensch das Prinzip "Angebot und Nachfrage" annähernd umschreiben. Nur 40 Prozent können erklären, was es mit der Teuerungsrate auf sich hat. Nach ei
ner ersten Befragung zu diesem Thema vor drei Jahren legte der Bankenverband kürzlich erneut eine Bestandsaufnahme zum Wirtschaftsverständnis und zur Finanzkultur bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor. Befragt wurden 755 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren. Einen Teil der Fragen wurden auch vergleichend an Erwachsene ? nämlich an 1009 Personen aller Altersstufen ab 18 Jahre ? gerichtet. Ergebnisse der Studie auf der Homepage vom Infodienst-Schuldnerberatung

28.08.2006
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Privatisierung der Schuldnerberatung in Hamburg abgeschlossen:Auf Beschluss des Senats wurden die Schuldnerberatungsstellen der Bezirksämter ab 2003 schrittweise abgebaut. Im Gegenzug wurden freie Träger mit der Aufgabe betraut. Trotz steigender Fallzahlen konnten die Wartezeiten in den privaten Beratungsstellen verkürzt werden, sagte eine Behördensprecherin. Die Anzahl der erfolgreich abgeschlossenen außergerichtlichen Verbraucher-Insolvenzverfahren hat sich von 2002 bis 2005 von 1060 um 76 Prozent auf 1870 Fälle erhöht. vollständige Pressemitteilung

28.08.2006
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Bedarf an Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz steigt weiter an:Die Zahl der Beratungsfälle mit drei und mehr Beratungskontakten ist im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf über 10.400 Fälle gestiegen. Die Beratung zur Erstellung eines außergerichtlichen Einigungsversuches hat nach Angaben der Ministerin Malu Dreyer sogar um 15 Prozent zugenommen; diese Beratung sei besonders aufwändig. Überschuldung sei für viele Arbeitslose ein Hemmnis für die Vermittlung in eine neue Arbeitsstelle. Es sei daher, so Malu Dreyer sehr sinnvoll, dass die Beratungsstellen mit der Arbeitsmarktreform einen noch höheren Stellenwert in dem Prozess der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erhalten hätten. vollständige Pressemitteilung des MASFG Rheinland-Pfalz

29.08.2006
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Fußball-WM ließ Geldsorgen verblassen:Während der Fußball-WM sahen die Menschen in Deutschland der wirtschaftlichen Zukunft deutlich optimistischer entgegen als vorher. Ihre eigene ökonomische Situation beurteilten sie gar so positiv, als hätten sie ein deutlich höheres Einkommen, berichten Wissenschaftler der Universität Bonn. Gerade nach dem gewonnenen Viertelfinalspiel gegen Argentinien sowie gegen Portugal um Platz Drei sahen die Befragten ihre aktuelle wirtschaftliche Lage viel rosiger als vor Beginn der WM. Wer während der WM interviewt wurde, beurteilte seine ökonomische Situation im Durchschnitt ähnlich gut wie jemand, der vor der WM befragt worden war, aber über ein knapp 500 Euro höheres Netto-Haushaltseinkommen verfügte. Pressemitteilung der Zeitung "Die Welt"

29.08.2006
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Europäische Vernetzung zu Fragen der Kreditvergabe:In der aktuellen Ausgabe des ECRC Newsletters wird ein Rückblick auf die im zweiten Quartal 2006 aufgetreten Entwicklungen bei Verbraucherkrediten dar. Es ist der erste Newsletter seit der Internationalen Konferenz zur verantwortlichen Kreditvergabe im Frühling diesen Jahres und schildert die Entstehung der neuen Bewegung sowie den Widerklang, den dieser bei den ECRC Partnern gefunden hat. Ebenfalls eingegangen wird auf die neuesten EU Initiativen nebst Reaktionen der Kommission und informiert über die neue Runde von Konferenzen in den unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten zum jetzigen Zeitpunkt sowie der in Entwicklung befindlichen. ECRC-Newsletter 6.0 auf der Homepage www.verantwortliche-kreditvergabe.net

11.09.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Die Newsletter 8/2006 und 9/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 8/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz PDF-Format Download Newsletter 9/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

11.09.2006
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Tag der offenen Tür in der Justizvollzugsanstalt Krefeld:Am 16.9.2006 veranstaltet die Justizbehörde Krefeld einen Tag der offenen Tür. An der Veranstaltung werden neben den Mitarbeitern des Gerichts auch Insolvenzverwalter und Schuldnerberater vor Ort sein. Weitere Informationen

12.09.2006
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Kostenloses CAWIN-Update 7.2.150 vom 07. September 2006 erhältlich:Dieses Update ermöglicht es - neben der jährlichen Meldung für die Basisstatistik an das Statistische Bundesamt zu Beginn des folgenden Kalenderjahres - auch die in einigen Bundesländern angedachten bzw. bereits geforderten unterjährigen Meldungen zur landesinternen Auswertung zu liefern. Auch wenn für Rheinland-Pfalz nur jährliche Meldungen durchgeführt werden, empfiehlt das SFZ aufgrund einiger kleiner Programmänderungen die Installation. Diese Programmänderungen sind können im Versionsprotokoll detailliert nachgelesen werden. Download CAWIN Update 7.2.150 auf der Homepage vom IFF

25.09.2006
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Siebte bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 18.-22.9.2006:Nachdem 2005 ?Der Mensch hinter den Schulden? im Fokus der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung stand, nimmt die diesjährige Aktionswoche die Anbieter- und damit die Gläubigerseite in den Blick. Unter dem Motto ?Der Kunde: Gestern König ? heute Bettelmann ? Fairplay zwischen Anbietern und Konsumenten? wird das Beziehungsgeflecht zwischen Anbietern von Finanzdienstleistungen und den Kunden unter die Lupe genommen. Dabei wird der Bogen gespannt von der Kundenanwerbung, dem Vertragsschluss, ersten Störungen in der Vertragsbeziehung, der Vertragskündigung bis hin zu den Praktiken der Forderungseintreibung. Pressemitteilung der AG SBV

25.09.2006
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1199 - Die Nummer für Arme:Nach Auskunft der Verbraucherzentrale Hamburg kennzeichnet die Hamburger Sparkasse Inhaber von Guthaben-Konten mit der Nummer 1199: "Statt der üblichen vierstelligen Filialkennung (12..) werden die Ziffern 1199 vorangestellt. Betroffen davon sind solche Kunden, die bewusst nur ein Guthaben-Konto führen wollen, vor allem aber jene Kunden, die als überschuldete oder einkommensschwache Kontolose ihr Recht auf ein Girokonto geltend gemacht und bei der HASPA ein Guthaben-Konto erhalten haben. Diese Kunden sind mit Sicherheit der ganz überwiegende Teil der Betroffenen. Die Nummer 1199 bewirkt für die Kontoinhaber eine Brandmarkung im Wirtschaftsleben. Jeder, dem die Kontonummer angegeben wird, weiß, mit wem er es zu tun hat. Dabei soll die Empfehlung der Kreditwirtschaft zur Einräumung eines Guthaben-Kontos für Jedermann gerade den wirtschaftlich schwächsten Verbrauchern die Teilnahme am Wirtschaftsleben (wieder) ermöglichen. Mit der Nummer 1199 wird das Gegenteil erreicht." Zeitungsbericht des Hamburger Abendblatts

26.09.2006
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CyberCash - Konsumpraktiken in der virtuellen Alltagsökonomie:In dem an der Justus-Liebig-Universität Gießen angesiedelten DFG-Projekt "Cybercash" untersuchen SoziologInnen die Veränderungen von Konsumpraktiken von Offline zu Online, bzw. ob überhaupt Veränderungen im Kaufverhalten eintreten. Dazu werden narrative Interviews durchgeführt, die vor allem Aufschluss über die biographische Einbettung der Computer- und Internetnutzung geben sollen. Bei Interesse an dem Projekt oder der Teilnahme an einem Interview können Sie unter der Projekthomepage CyberCash weitere Informationen abrufen.

04.10.2006
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Übersicht zur Angemessenheit der Wohnfläche nach SGB II und SGB XII:Vermehrt werden in der letzten Zeit Fragen bezüglich der Angemessenheit der Wohnfläche an die juristische Fachberatung gerichtet. Das Schuldnerfachberatungszentrum nimmt dies zum Anlass, eine kurze Übersicht über die einschlägigen Bestimmungen des BSHG und den Nachfolgeregelungen in den Büchern II und XII des Sozialgesetzbuches (SGB) zu geben. Übersicht zur Angemessenheit der Wohnfläche nach SGB II und SGB XII (PDF-Format)

04.10.2006
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Übersicht über die Refombestrebungen zur Inso-Reform:Im Rahmen der Praxisforen hat das Schuldnerfachberatungszentrum einen Überblick über die anstehende Reform des Rechts der Verbraucherentschuldung gegeben. Dem Wunsch einiger Kollegen entsprechend fasst die beiliegende Übersicht diese Reformbestrebungen kurz zusammen. Ausführlich kommentiert Prof. Dr. C.W. Hergenröder, wissenschaftlichen Leiter des SFZ, die Änderungen im Verbraucherinsolvenzverfahren und das neue Entschuldungsverfahren in seinen Aufsätzen ?Modifizierte Verbraucherinsolvenz bei Massehaltigkeit? (Veröffentlichung steht an in der DZWIR 2006) und ?Entschuldungsmodell statt Verbraucherinsolvenz bei Masselosigkeit? (DZWIR 2006, S. 265-275). Übersicht über die Refombestrebungen zur Inso-Reform (PDF-Format)

04.10.2006
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Warum Haushaltspläne auch scheitern:Schuldnerberater Nicolas Mantseris beschreibt in seinem Aufsatz die Schwierigkeiten vieler Ratsuchenden bei der eigenen Haushaltskalkulation. Er beschäftigt sich ausführlich mit der Frage, welche grundlegenden Fähigkeiten vorhanden sein müssen, um mit Geld umgehen zu können bzw. Haushaltspläne entwickeln und einhalten zu können. Aufsatz "Warum Haushaltspläne auch scheitern" im PDF-Format

08.11.2006
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Stellenausschreibung Schuldnerberatung SPAZ gGbmH Mainz - Oppenheim:Die SPAZ sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen HonorarmitarbeiterIn 15h / Woche für die Sozial-, Schulden- und Insolvenzberatungsstelle Beratungstelle in Oppenheim. Weitere Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung und auf der Homepage der SPAZ gGmbH

09.10.2006
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Kostenloses CAWIN-Update 7.2.162 vom 05. Oktober 2006 erhältlich:Im neuen Update gibt es einige Verbesserungen, wie die Überarbeitung der Aufbreitung der Inso-Datei für den Inso-Export (Aktenzeichen, Gläubiger- und Vertreternummerierung), die zusätzliche Anzeige der Hausnummer, des Geschlechts und wieder der Fax-Nummer in der Haushaltsübersicht und der nun möglichen anonymen Export von Haushalten. Weiter wurden einige Fehler wie die Eingabe manueller Rate + Einmalzahlung und zusätzlichen Buchungen in der Regulierung sowie bei Suche
nach Haushaltsnummer in der Haushaltsübersicht beseitigt. Die genauen Veränderungen finden Sie im Änderungsprotokoll. Das SFZ empfiehlt allen Beratungsstellen das Update zu installieren. Download CAWIN Update 7.2.162

11.10.2006
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Do-it-yourself-Inkasso für Jedermann:Mit der webbasierten Mahnsoftware können unterschriftsreife Dokumente für ein Klageverfahren und das anschließende Vollstreckungsverfahren erstellt werden. Weiter ist online die Recherche der Aufenthalt- und Vermögenssituation des Schuldners beantragbar sowie die Beauftragung des Gerichtsvollziehers. Die Kosten für die kostenpflichtige Nutzung sowie etwaige Rechtsanwaltshonorare werden automatisch in das Mahnschreiben bzw. den Mahnantrag aufgenommen. www.letzte-mahnung.de

11.10.2006
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Multiplikatorentraining - Bank und Jugend im Dialog:Das bundesweite, von der Schufa Holding AG gesponsorte, Multiplikatorentraining zum Projekt Bank und Jugend im Dialog geht in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf im Januar 2006 haben die Verantwortlichen ein weiteres Projekt ?Train the trainer? für den 27./28. Februar 2007 vereinbart. Die Umsetzung erfolgt in Hessen, in dem Bundesland, in dem das Projekt erstmals außerhalb Krefelds umgesetzt wird. Das zweitägige Training vermittelt alle erforderlichen Kompetenzen, um das Projekt ?eins zu eins? vor Ort umzusetzen. Wir freuen uns auf engagierte Schuldnerberater und Banker, die gemeinsam von den langjährigen Erfahrungen des Projektteams profitieren wollen. Weitere Informationen zum Projekt (PDF-Format)

11.10.2006
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CDU/CSU stellt Empfehlungsschreiben für die Änderung des SGB II vor:Harald Thomàƒ©, Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht in Wuppertal hat auf seiner Homepage das Empfehlungsschreiben der Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der unionsgeführten Länder für die Arbeitsgruppe der Bundesregierung zur Verfügung gestellt. Darin werden unter anderem die stärkere Vermeidung von Leistungsmissbrauch, die Streichung der Zahlungen von Rentenversicherungsbeiträgen und eine Verstärkung der Anreize zur Erwerbstätigkeit gefordert. Download des Empfehlungsschreibens (PDF-Format) von der Homepage www.harald-thome.de

24.10.2006
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Aufsatz: Modifizierte Verbraucherinsolvenz bei Massehaltigkeit. Der Entwurf eines Gesetzes zur Entschuldung völlig mittelloser Personen und zur Änderung des Verbraucherinsolvenzverfahrens:Prof. C.W. Hergenröder, wissenschaftlicher Leiter des Schuldnerfachberatungszentrums, hat im Rahmen der Diskussion über die Änderungen des Verbraucherinsolvenzverfahrens die Eckpunkte der aktuellen Reformüberlegungen in den einzelnen Verfahrensabschnitten beleuchtet und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Arbeit der Schuldnerberatungsstellen bewertet. Dieser Aufsatz wird in der Novemberausgabe 2006 der DZWIR "Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts und Insolvenzrecht" veröffentlicht. Der Verlag erklärt sich freundlicherweise dazu bereit, den Aufsatz allen Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz online zur Verfügung zu stellen. Aufsatz Hergenröder: Modifizierte Verbraucherinsolvenz bei Massehaltigkeit.

25.10.2006
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Einladung zur Jahresfachtagung Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz:Am 28.11.2006 findet im Schloss Waldthausen die 9. Fachtagung der Schuldner- und Insolvenzberatung in Rheinland Pfalz statt. Für die Veranstaltung konnte Prof. Dr. Stefan Sell sowie Dr. Rudolf Martens als Referenten gewonnen werden. Am Nachmittag finden fünf Fachforen zu aktuellen Themen der Schuldnerberatung statt. Bitte bis spätestens 21. November anmelden. Einladung, Anmeldung, Ablaufplan und Wegbeschreibung zur Fachtagung.

25.10.2006
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Landesstatistik 2005 Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz online abrufbar:Die Arbeit der 55 Schuldner- und lnsolvenzberatungsstellen in Rheinland-Pfalzwurde im Jahr 2005 durch eine erneut gestiegene Beratungsnachfrage gekennzeichnet. In vielen Fällen geht die Lage der Ratsuchenden einher mit einer gleichzeitigen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lebenssituation. Die Zahl der laufenden Beratungsfälle (drei und mehr Beratungskontakte) in den Beratungsstellen stieg gegenüber dem Vorjahr von 9.999 auf 10.423 (+ 4%). Noch stärker nahm der Anteil der Beratung zur Erstellung eines auàƒÆ’?ergerichtlichen Einigungsversuchs zu (+ 15% zu 2004).
Das SFZ hat erstmalig auch eine jahresübergreifende Statistik über die Entwicklungen der letzten fünf Jahre erstellt. Landesstatistik Rheinland-Pfalz (geschlossener Bereich)

30.10.2006
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Zur Entwicklung der Qualität in der Sozialberatung für Schuldner:Werner Sanio, wiss. Mitarbeiter im Schuldnerfachberatungszentrum, hat am 18.10.2006 auf einer Fachtagung der LIGA Meckelenburg-Vorpommern in Greifswald einen Vortrag zur Entwicklung der Qualität in der Sozialberatung für Schuldner gehalten. Darin hält er unter anderem fest, dass "Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung, die die Bedürfnisse der Beratungspraxiseinbeziehen und dauerhaft angelegt sind, dazu beitragen, das Profil derSchuldnerberatung zu schärfen, ihre Wirksamkeit zu erhöhen und somit dieZukunftsfähigkeit des Beratungsangebots zu sichern." Vortrag Zur Entwicklung der Qualität in der Sozialberatung für Schuldner (PDF-Format)

06.11.2006
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Schuldenatlas 2006:Nach den Angaben des aktuell veröffentlichten Schuldenatlas 2006 der Creditreform sind im Osten Deutschlands rund 1,3 Millionen Personen als überschuldet zu bezeichnen, im Westen rund 5,9 Millionen Personen. Bundesweit gab es eine Zunahme der "Überschuldungsquote" auf jetzt 10,68 Prozent. In Rheinland-Pfalz sind nach einer Hochrechnung der Creditreform 360.000 Personen in 160.000 Haushalten überschuldet, damit liegt Rheinland-Pfalz mit 10,89 Prozent knapp über dem Bundesdurchschnitt. Der Auswertung der Creditreform zufolge werden die Überschuldeteten immer jünger. Weiter wird auf den großen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Überschuldung hingewiesen. "Vor dem Hintergrund der weiter zunehmenden internationalen Arbeitsmarktkonkurrenz und den damit verbundenen Arbeitsplatzverlagerungen ist zu erwarten, dass Arbeitslosigkeit und Einkommensarmut auch in Zukunft Hauptauslöser von Überschuldungsprozessen bleiben werden." Schuldenatlas 2006

08.11.2006
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Praxisforenprotokolle vom September 2006 auf unserer Homepage abrufbar:In unserer letzten Praxisforenrunde im September 2006 in Trier, Koblenz und Mainz wurde unter anderem das Thema "Qualitätsmanagement in der Schuldnerberatung" und der Stand der Dinge bei der Insoreform besprochen. Das Protokoll ist jetzt abrufbar. Sammlung der Praxisforenprotokolle (geschlossener Bereich)

13.11.2006
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Aufsatz: Software in der Sozialen Arbeit ? Cultural Lag oder Technological Fix?:Thomas Ley, Doktorant an der Universität Bielefeld und ehemalige studentische Hilfskraft des Schuldnerfachberatungszentrums hat eine interessante Abhandlung zur Rolle von Software innerhalb der Sozialen Arbeit verfasst. Er fordert darin einen kritischen und konstruktiven Blick auf den aktuellen Prozess der zunehmenden Bedeutsamkeit von Software innerhalb pädagogischer Arbeitsstrukturen. Software in der Sozialen Arbeit ? Cultural Lag oder Technological Fix?

13.11.2006
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Neues von der Inso-Reform:Wie das Forum-Schuldnerberatung berichtet, werden Prof. Hugo Grote und Prof. Hans-Ulrich Heyer demnächst einen Alternativentwurf zur Reform der Verbraucherinsolvenz vorlegen. Das Bundesjustizministerium will seinen Referentenentwurf voraussichtlich bis Ende des Monats und dann bis zum Beginn des Frühjahres 2007 einen Regierungsentwurf vorlegen. Welche neue Entwicklungen bei diesen Entwürfe zu erwarten sind, hat Guido Stefan, Richter am Amtsgericht Darmstadt in einem Gastkommentar in der Zeitschrift NZI zusammengefasst. Kommentar Guido Stephan in der NZI 11/2006 (PDF-Format)

13.11.2006
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Statistik der Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz ab 2007:Das rheinland-pfälzische Landesministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit hat in einem aktuellen Schreiben an die Träger der Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz festgehalten, dass aufgrund eines Beschlusses des Landesarbeitskreis Schuldnerberatung alle nach $305 InsO anerkannten und vom Land Rheinland-Pfalz finanziell geförderten Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen ab Januar 2007 verbindlich an der Bundesstatistik teilnehmen sollen. Für die Beratungsstellen sind aufgrund des damit verbundenen Wegfalls der Landesstatistik einige Ergänzungsfelder zusätzlich zur Bundesstatistik auszufüllen. Dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die eingesetzte Software in den Beratungsstellen (derzeit nur CAWIN) dies auch ermöglicht. Weitere Informationen dazu unter www.statistik.sfz-mainz.de

15.11.2006
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Eckpunkte eines neuen Verbraucherinsolvenzverfahrens:In einer Pressemitteilung hat das Bundesjustizministeriums erste Eckpunkte für einen erneuten Anlauf der Verbraucherinsolvenzreform veröffentlicht. Ist der Schuldner völlig mittellos, soll zukünftig die Stufe des eröffneten Insolvenzverfahrens übersprungen und unmittelbar in das Restschuldbefreiungsverfahren übergeleitet werden. In dieser Zeit ist weiterhin ein Treuhänder für die Verteilung des Einkommens/Vermögens zuständig, während der Dauer des Verfahrens soll auch weiter ein Gesamtvollstreckungsschutz für den Schuldner gelten. Es ist geplant, dass die Ratsuchenden zukünftig an den Kosten des Verfahrens beteiligt werden. Das BMJ: "Es ist geboten und gerechtfertigt, den Schuldner, der die Rechtswohltat einer umfassenden Schuldbefreiung erhalten will, in einem bescheidenen Umfang an den Verfahrenskosten zu beteiligen. Gedacht ist hier an eine Größenordnung von 13 ? pro Monat. ... Über eine Kostenbeteiligung wird dem Schuldner deutlich gemacht, dass er nur über gewisse Eigenanstrengungen eine Entschuldung erreichen kann. Eine Entschuldung zum Nulltarif soll es künftig nicht mehr geben." Ein Inkrafttreten der Insoreform ist für Anfang 2008 angedacht. Ausführliche Pressemitteilung des BMJ Zeitungsartikel Frankfurter Rundschau

15.11.2006
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Fachtagung "Schuldnerberatung online" stieß auf große Resonanz:Das Schuldnerfachberatungszentrum hat zusammen mit beranet.de und dem Forum-Schuldnerberatung eine Fachtagung unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit (MASFG) veranstaltet. Wie kann Schuldnerberatung über das Internet funktionieren? Welche Erfahrungen gibt es berei
ts und wie lässt sich ein Onlineberatungsprojekt realisieren?Das waren die Leitragen, die durch die Tagung am 26. Oktober 2006 in Mainz führten. Über 30 TeilnehmerInnen erlangten einen intensiven Einblick in den aktuellen Stand der Online-Schuldnerberatung. Tagungsdokumentation "Schuldnerberatung online"

20.11.2006
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IFF Hamburg bietet CAWIN-Diskussionsforum an:Das IFF bietet im Rahmen eines verbesserten Supports für alle CAWIN-Nutzer ein CAWIN-Diskussionsforum an. Dort können z.B. Fragen zur Installation gestellt werden oder weiterreichende Informationen bei auftauchenden Fehlermeldungen abgerufen werden. CAWIN-Diskussionsforum Support

21.11.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 11/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 11/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

21.11.2006
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Neue Gerichtsurteile und Leitsätze auf unserer SFZ-Homepage:Carsten Homann hat aktuelle Rechtssprechung zur Schuldnerberatung zusammengetragen, die wir neu in unsere SFZ-Datenbank eingebaut haben. SFZ-Rechtsprechungssammlung

21.11.2006
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CAWIN 8.0 steht in den Startlöchern:Ab sofort stellt das IFF Hamburg eine neue Version von CAWIN zum Kauf zur Verfügung. Darin sollen viele Anregungen der Kunden, die unter anderem auch bei den CAWIN-Sonderpraxisforen in Rheinland-Pfalz dieses Jahr enstanden sind, eingebaut worden sein. Folgende Neuerungen werden unter anderem genannt: Externe Schuldnerdatenerfassung (Klienten mit Computerkenntnissen können durch ein kostenfreies Programm im Vorfeld die Datenerfassung vornehmen), Rückmeldungen zum Schuldenbereinigungsplan (Neue Eingabemaske mit Eingabemöglichkeiten der Gläubigerrückmeldungen), eine Erweiterung der Musterbrief-Funktionen (mehrere Musterbriefvorlagen sind nun möglich) und eine bessere Benutzerfreundlichkeit. Die Updatekosten von CAWIN 7.2 auf CAWIN 8.0 liegen für gemeinnützige Einrichtungen bei 174 Euro abzüglich eines eventuellen Mengenrabatts. Preisübersicht CAWIN 8.0

23.11.2006
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Schuldenkompass 2006 erschienen:Die Schulden der privaten Haushalte steigt auch dieses Jahr weiter, allerdings ist das Wachstum geringer geworden. Insgesamt hätten zehn bis 15 Prozent der Kredite aufnehmenden Haushalte Schwierigkeiten. Dabei sei zu beobachten: Wer Probleme hat, hat zusehends größere Probleme. Am stärksten betroffen seien 35- bis 40- Jährige. Der über 200 Seiten umfassende Schuldenkompass 2006 beinhaltet auch zahlreiche ergänzende Studien und Projektvorstellungen, z.B. von Prof. Gunther Zimmermann "Steigt die Anzahl überschuldeter Haushalte" und von Dr. Detlef Oesterreich/Dr. Eva Schulze "Verschuldung als soziale Lebenslage" Schuldenkompass 2006 der SCHUFA

23.11.2006
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Wie finanzieren die einzelnen Bundesländer ihre Insolvenzberatung?Das Land Rheinland-Pfalz gab im Jahr 2005 pro Einwohner 0,46 Euro für Ihre Insolvenzberatung aus und landete damit im Mittelfeld des Bundesländervergleichs. Vorbildliche Spitzenreiter in der Insolvenzfinanzierung sind die Länder Hamburg (1,78 Euro), Berlin (1,31 Euro) und Schleswig-Holstein (1,23 Euro). Schlusslichter bilden die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern mit 0,07 Euro bzw. 0,14 Euro sowie Hessen, das im Jahr 2004 die Föderung komplett eingestellt hat. Übersicht der Länderfinanzierung vom November 2005 (PDF-Format) beim Forum-Schuldnerberatung

24.11.2006
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Creditreform fordert mehr Geld für die Schuldnerberatung:Nach einem Zeitungsbericht der "Welt" geht dem Chef der Wirtschaftsauskunftei Creditreform die geplante Reform der Privatinsolvenzen nicht weit genug. ?Die Bundesregierung bleibt auf halbem Wege stehen, sie könnte viel mehr erreichen?, sagte Helmut Rödl der Welt. Nach seinen Vorstellungen sollen die Länder einen Teil der eingesparten Verfahrenskosten für die Förderung der Schuldnerberatungen einsetzen. ?Die machen einen tollen Job. Aber sie kommen einfach mit der Masse der Anfragen nicht mehr klar?, meint Rödl. Artikel in der Tageszeitung "Die Welt"

11.12.2006
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Neuer Newsletter des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz:Der Newsletter 12/2006 des Präventionsnetzwerkes mit zahlreichen Informationen und Nachrichten aus dem Bereich Schuldenprävention ist erschienen. Download Newsletter 12/2006 auf der Homepage Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz (PDF-Format)

22.12.2006
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Happy X-Mas für alle Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz:Das SFZ wünscht allen Beratungsstellen besinnliche und erholsame Feiertage. Wir bedanken uns für ein weiteres Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit mit Ihnen und hoffen auf eine gelingende Fortsetzung im nächsten Jahr.

03.01.2007
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Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz meldet einen deutlichen Anstieg der Verbraucherinsolvenzverfahren:Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag in Rheinland-Pfalz um knapp 33 Prozent über der des Zeitraums Januar bis September 2005, bundesweit war ein Anstieg um 37 Prozent zu verzeichnen. Die aus den Verbraucherinsolvenzen in Rheinland-Pfalz resultierenden Forderungen lagen mit 192 Millionen Euro um rund 6 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Mit 43,5 Fällen je 10.000 Einwohner wies die Stadt Pirmasens die höchste Verbraucherinsolvenzquote aus. Die niedrigste Quote unter den kreisfreien Städten hatte Neustadt an der Weinstraße mit 4,9 Fällen je 10.000 Einwohner. Bei den Landkreisen reichte die Spanne von 10,2 im Landkreis Kusel bis 3,2 im Landkreis Cochem-Zell. Anzahl der Insolvenzverfahren aufgeteilt nach Verwaltungsbezirken, erstellt vom Statistisches Landesamt RLP

03.01.2007
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Österreich: Neue Bank für Menschen in Not gegründet.In Österreich macht ein neuer Begriff die Runde. "Gutbanker" wird der Chef der Erste Bank, Andreas Treichl, in Anlehnung an das Wort vom "Gutmenschen" in jüngster Zeit öfter genannt. Denn der 54-Jährige hat eine Bank für jene Menschen gegründet, von denen andere Geldinstitute nichts mehr wissen wollen. Treichls "Zweite Wiener Vereins-Sparcasse" kümmert sich um Menschen, die Insolvenz anmelden mussten und deshalb bei gewöhnlichen Banken auf der "schwarzen Liste stehen. Bericht Süddeutsche Zeitung

03.01.2007
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Das gute Gedächtnis der Wirtschaftsauskunfteien:Ein Spiegel-Reporter hat eine zuverlässige Quelle bei der Adressrecherche für das nächste Ehemaligen-Klassentreffen entdeckt: Die Datenbanken der Wirtschaftsauskunfteien Bürgel und Creditreform. Beide haben unter anderem die bis in die neunziger Jahre zurückreichende Umzugshistorie von Privatpersonen gespeichert, so dass man auch mit einer längst ungültigen Anschrift suchen kann. Die Adressdaten kommen, zumindest bei Bürgel, auch von der Post. Vollständiger Bericht unter Spiegel-Online.de

10.01.2007
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Jahresfachtagung Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz:Unter dem Titel "Schuldnerberatung in Rheinland-Pfalz - Optionen für die Zukunft" fand am 28. November 2006 die 9. Jahresfachtagung im Schloss Waldthausen statt. Die Vorträge von Dr. Martens und Prof. Sell sowie eine kleine Fotogalerie finden Sie in der Dokumentation zur Veranstaltung. Dokumentation Jahresfachtagung 2006

16.01.2007
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Stiftung Warentest untersucht Kreditberatung:Schulden zu machen ist für immer weniger Verbraucher eine Hürde. Und die Banken tun alles dafür, um noch mehr Konsumentenkredite an Frau und Mann zu bringen. Nur versuchen viele Institute den Kunden zusätzlich Kreditversicherungen zu verkaufen. Etliche verstoßen sogar gegen geltendes Datenschutzrecht. Das haben die verdeckten Tester der Zeitschrift FINANZtest erfahren. Sie haben von jeder der 13 ausgewählten Banken sieben Filialen bundesweit aufgesucht und ein Kreditberatungsgespräch geführt. Nur Commerzbank, Berliner Sparkasse und Postbank haben die Testpersonen über einen Ratenkredit ?gut? beraten. Durchgefallen sind dagegen Dresdner Bank und Santander Consumer Bank: Urteil ?mangelhaft?. vollständiger Bericht Stiftung Warentest

24.01.2007
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Beratungs- und Aktionsleitfaden zu Kosten der Unterkunft:Mit der Einführung des SGB II werden die Kosten der Unterkunft für Arbeitslosengeld-II und Sozialhilfeempfänger von den Kommunen übernommen. Die "angemessenen Kosten" werden jedoch vielerorts zu niedrig angesetzt. Das Diakonischen Werk der EKD hat einen hilfreichen Leitfaden erstellt, um vor Ort der Verschärfung von Notlagen entgegenzuwirken bzw. die Übernahme angemessener Unterkunftskosten zu erwirken. Leitfaden des Diakonischen Werks auf der Homepage vom Infodienst-Schuldnerberatung.de

24.01.2007
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Konten- und Bargeldpfändungsschutz für Kindergeld in Kraft getreten:Bisher wurde das Kindergeld als steuerlicher Familienleistungsausgleich bewertet und stellte damit keine pfändungssichere Sozialleistung nach $55 SGBI dar. Am 19.12.2006 trat nun der neue $ 76a EStG in Kraft, der einen Konten- und Bargeldpfändungsschutz analog zu $ 55 SGB I regelt. Damit ist Kindergeld sieben Tage seit der Gutschrift auf dem Konto unpfändbar und muss ausbezahlt werden. Ausführungen von Prof. Zimmermann (EFH Darmstadt) auf der Homepage vom Infodienst-Schuldnerberatung

06.02.2007
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VSE Essen entwickelt den "kleinen FinanzFührerschein":Der Verein Schuldnerhilfe Essen e.V. (VSE) hat für neues Material für die pädagogische Arbeit mit 13 bis 16-jährigen entwickelt. Der ?Kleine FinanzFührerscheinà‚®? ist dem mittlerweile bundesweit bekannten großen FinanzFührerscheinà‚® für 17- bis 19-jährige nachempfunden. Die neuen Fragen sind speziell auf die finanzielle Situation der jüngeren Zielgruppe zugeschnitten. Die neuen Übungs- und Prüfbögen, sowie die Schüler- und Lehrerhefte zum Projekt können ab sofort kostenlos beim VSE abgeholt oder gegen ein Versandentgelt bestellt werden. Ab Mitte März kann der ?Kleine FinanzFührerscheinà‚®? auch online unter www.finanzfuehrers
chein.de erworben werden. Prüf- und Übungsmaterial "Kleiner Finanzführerschein" PDF-Format Homepage Finanzführerschein der VSE Essen

08.02.2007
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Hinweis zu den nächsten Praxisforen:Die Vorbereitungen für unsere nächste Praxisforenrunde laufen auf Hochtouren. Die Veranstaltungen in Ludwigshafen und Koblenz beginnen wie immer um 09.30 Uhr, die Veranstaltung in Trier eine halbe Stunde später um 10.00 Uhr. Alle TeilnehmerInnen möchten wir auch noch auf die Möglichkeit aufmerksam machen, Fragen aus der Praxis bereits im Vorfeld an das SFZ zu senden. Alle vorher eingesendeten Praxisfälle können besser vom SFZ vorbereitet werden und werden an den Foren bevorzugt besprochen. Bitte bis zum 14. Februar anmelden. Online-Anmeldung, Wegbeschreibungen und Tagesablauf

08.02.2007
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Neujahrsbrief vom IFF Hamburg:Der akuelle Neujahrsbrief widmet sich den ethischen Grenzen der Geldwirtschaft. Meldungen über neuen Wucher und Korruption in der Geldwirtschaft (1.) leiten ein zum Nachdenken über die veränderten Grenzen der Ethik in der Provisionsgesellschaft (2.). Anschließend (3.) wollen wir in unserem umfangreichsten Punkt Max Weber und Adam Smith befragen und eine Idee zur Ethik in der Geldwirtschaft vorstellen. Teil (4.) hinterfragt falsche Ethik-Prophetien. Das iff stellt sich mit seinen Erfolgen und Zielen (5.) sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (6.) anschließend vor. Neujahrsbrief IFF Hamburg

22.02.2007
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Bundesregierung will "P-Konto" einführen:Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) stellte am 21.02.2007 in Berlin ihre Eckpunkte für die neue Reform der Öffentlichkeit vor. Sie will in den nächsten Monaten einen Gesetzentwurf vorlegen, der bis Anfang 2008 in Kraft treten könnte:Inhaber von Girokonten sollen künftig besser vor Pfändung geschützt werden. Damit der automatische Pfändungsschutz wirksam wird, muss - nach der aktuellen Version des Referentenentwurfs - ein Kunde sein Girokonto in ein so genanntes P-Konto umwandeln.Der Grundbetrag (Ledige 985,15 EUR im Monat / nächste Person: 370 EUR / jede weitere Person 206 EUR), der nicht gepfändet werden darf, soll künftig bei einer Kontenpfändung nicht erfaßt werden, sondern weiterhin zur Verfügung stehen. Artikel unter Süddeutsche.de Weitere Hintergrundinformationen der BAG-SB

01.03.2007
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Interviewpartner zum Thema "Problemfall: Gemeinsames Konto" gesucht:In einer Ratgebersendung eines bundesweiten Fernsehsenders soll ein Beitrag zum genannten Thema ausgestrahlt werden. Dabei wird für den Beitrag eine geschädigte Person gesucht, deren Partner das Konto leer geräumt hat und sie danach mit den Schulden und Verbindlichkeiten alleine dasteht. Der Fernsehsender sucht nun eine konkrete Person, der dies passiert ist. Ein entsprechender Fall kann auch bereits eine längere Zeit zurückliegen und ggf auch bereits "gelöst" sein. Anhand des Schicksals dieser Person soll die Problematik geschildert werden. Wer eine Person kennt, die bereit ist sich für einen solchen Fernsehbeitrag interviewen zu lassen, melde sich beim Schuldnerfachberatungszentrum (SFZ): joachim.wenzel@sfz-mainz.de Über das SFZ wird dann ein Kontakt mit dem zuständigen Journalisten hergestellt. Das Kamerateam kommt dann vor Ort. Der Beitrag muss bis zum 26.03. gedreht sein.

07.03.2007
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2006 gab es 34,8% mehr Insolvenzen von Verbrauchern als im Vorjahr:Die Zahlen der Unternehmensinsolvenzen sind seit dem Jahr 2004 rückläufig, während die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern weiter zunimmt: Im Jahr 2006 haben 92.844 Personen eine Verbraucherinsolvenz beantragt, das sind 34,8% mehr als im Vorjahr. Die Insolvenzen von Personen, die früher einer selbstständigen Tätigkeit nachgegangen sind, haben auch zugenommen: um 9,7% auf 27.131. Sowohl für diesen Personenkreis als auch für die Verbraucher gibt es die Möglichkeit der Restschuldà‚­befreiung und der Stundung der Verfahrenskosten. Zahlen des Statistischen Bundesamtes

11.04.2007
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Aktueller Gesetzentwurf:Entwurf eines Gesetzes zur Entschuldung völlig mittelloser Personen und zurÄnderung des Verbraucherinsolvenzverfahrens Gesetzentwurf im Wortlaut PDF Bundesjustizministerium: Aufruf zur Stellungnahme der Verbände (PDF)

10.05.2007
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Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB):Die Jahrestagung 2007 der BAG-SB findet am 09. und 10.05.2007 im Radisson SAS in Erfurt statt. Weitere Informationen zum Thema "Schuldnerberatung ist Familienpolitik" finden Sie auf der Homepage der BAG-SB. Meldung der BAG-SB zur Jahrestagung