Studie "Armut, Schulden und Gesundheit" (ASG-Studie)

Wissenschaftler fordern Präventionsprogramme: Überschuldete Menschen sind häufiger krank, nehmen aber gleichzeitig das Gesundheitssystem weniger in Anspruch.

Mainzer Studie im Rahmen des Exzellenzclusters "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke" zeigt Zusammenhang zwischen Ausgabenarmut und mangelhaftem Gesundheitszustand. Wie eine Studie des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zeigt, leiden von zehn überschuldeten Personen acht zumindest an einer Krankheit, wobei den Betroffenen vor allem psychische Erkrankungen und Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen zu schaffen machen. Die Wissenschaftler fordern auf Grund dieser Erkenntnis Präventionsprogramme.

Pressemeldung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Pressemeldung

Statement des BKK Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland
zur Förderung des Folgeprojekts „Gesundheit und Überschuldung - Präventionsansätze”
Download Statement (PDF)

Exzellenzcluster "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke"
Homepage

Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Instituts-Homepage

Medienresonanz (Auswahl):
Meldung der "Financial Times"
Meldung in juraforum.de